The Belly Connecting Us

Bevor Bewegung entsteht, ist da Erinnerung. Und oft beginnt Erinnerung in der Küche.

Im Rahmen von  VASTA  lädt die Choreografin und Tänzerin Lina Gómez das Publikum ein, gemeinsam mit ihr ein Rezept ihrer Großmutter zuzubereiten. Während des Kochens werden Geschichten erzählt, Erinnerungen geteilt und Rezepte zu einem Ausgangspunkt für Begegnung und Austausch.
Alle übernehmen eine Aufgabe. Jemand schneidet, jemand schält, jemand wäscht. Gemeinsam sprechen wir über vertraute Rituale, über Geschmäcker, die Erinnerungen wecken, und über das, was über Generationen weitergegeben wird. Beim gemeinsamen Essen entsteht Raum für Gespräche darüber, was sich verändert hat, was geblieben ist und was wir selbst weitertragen möchten.

Diese partizipative Zusammenkunft erweitert die Themen von  VASTA  und schafft einen Ort, an dem Essen, Erinnerung und Austausch zusammenkommen. Sie lädt dazu ein, darüber nachzudenken, wie sich Verbundenheit durch das gemeinsame Kochen und Essen entwickeln kann.

Lina Gómez ist in Kolumbien geboren und in Brasilien aufgewachsen. Sie lebt als Choreografin, Tänzerin und Lehrende in Berlin. In ihren Arbeiten hinterfragt sie durch Wiederholung und Beharrlichkeit unsere Wahrnehmung von Zeit und verwebt dabei verschiedene Bewegungstraditionen mit der Erforschung der Energie, die zwischen Musik und Körpern fließt. Gómez studierte Tanz und Theater in São Paulo und absolvierte einen Master in Choreografie am HZT Berlin. Zu ihren Ensemble-Kreationen zählen unter anderem „Vagarosas" (2023) und „Träumerei des Verschwindens" (2022), beide präsentiert im Radialsystem. www.linapgomez.com