Our History Books Were Records

LISTENING–SESSION 13.09.2026 19:30
MIT Ramo [Vilanismo]
FREIER EINTRITT Spenden erwünscht
SPRACHE Die Veranstaltung findet auf Portugiesisch mit Englisch statt
BESUCH SAVVY ist mit dem Rollstuhl zugänglich
„Unsere Geschichtsbücher waren Platten“ ist eine Zeile aus Emicidas Gedicht „Ubuntu Freestyle“. Sie verbindet uns mit einer der tief verwurzelten Traditionen Brasiliens: der „Oralitura“ – eine Technologie, Geschichten mündlich zu konzipieren und zu erzählen.
In dieser Listening Session stellt uns Ramo, einer der Brüder von Vilanismo, eine Auswahl von Liedern vor, die zum Nachdenken über die pädagogischen Praktiken von Paulo Freire, Allan da Rosa, Natasha Kelly und anderen Pädagog*innen anregen, die die Gestaltung von Bildung mit der Gestaltung von Kunst verbinden, wobei das Wandern zwischen diesen Wissensfeldern neue Räume zum Lesen, Wandern und Zusammenwirken für eine bessere Welt eröffnet.
PORTUGUÊS
Nossos livros de história eram discos
A frase de Emicida no poema "Ubuntu Freestyle" nos conecta a uma das tradições mais enraizadas no Brasil: a oralitura. Ou seja, a tecnologia de conceber e narrar histórias pela oralidade.
Nesta atividade, o Artista propõe uma seleção de músicas relevantes para pensar as práticas educativas entre Paulo Freire, Allan da Rosa, Natasha Kelly e outras pessoas educadoras que conectam o fazer educação e o fazer arte, onde o nomadismo entre esse campos do conhecimento cria novos espaços para ler, caminhar e conspirar um mundo melhor.
ZUSAMMENARBEIT Das Projekt ist Teil des von der Fundação Bienal de São Paulo im Jahr 2011 ins Leben gerufenen Programms der "reisenden Ausstellungen". Die reisenden Ausstellungen haben sich zu einer wesentlichen Erweiterung der Bienal de São Paulo entwickelt: sie ermöglichen es, die im Cicillo Matarazzo Pavillon gezeigten Arbeiten und Debatten im Dialog mit verschiedenen lokalen Kontexten neu zu konfigurieren und aktivieren so neue Lesarten und Beziehungen zu diversen Publika jenseits der Hauptausstellung. Im Rahmen der 36. Ausgabe der Biennale erreicht diese Bewegung fünfzehn neue Örtlichkeiten in Brasilien und international.
Die Berlin Edition der 36. Bienal de São Paulo ist vom 12. September bis 6. Dezember 2026 im Haus der Kulturen der Welt (HKW) zu sehen. Die Ausstellung Nicht alle Reisenden folgen Wegen – Humanität als Praxis eröffnet dort am 11. September 2026 [weitere Informationen findet Ihr hier].
UNTERSTÜTZUNG Das Projekt wird von der Fundação Bienal de São Paulo, der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt, SAVVY friends e.V., der Zielinsky Gallery sowie privaten Spender:innen unterstützt.

Die Eröffnung von Architectural Echotones. A Poetics Of The Surrounds findet im Rahmen der Berlin Art Week statt.

