Residing in the borderlands

Nach unserer 52-wöchigen Filmreihe HOW DOES THE WORLD BREATHE NOW? startet SAVVY im Frühjahr 2019 eine neue, monatliche Filmreihe, die Berlin als Ausgangspunkt für die Erforschung von Nationalität, Residenz und Zugehörigkeit aus diasporischer Perspektive betrachtet. Wir unternehmen den Versuch, besser zu verstehen, wie zivile Verantwortung in verschiedenen Communities aufgebaut ist, indem der Fokus auf den unterschiedlichen Realitäten des Zusammenlebens liegt statt auf rigiden Allianzen zu nostalgischen und homogenen Konzepten von „Heimat“.

Zwölf Gäste, jeweils wohnhaft in einem anderen Teil Berlins, aus unterschiedlichen Diaspora Communities und mit Berufen aus oder fern von der Kulturszene wählen Filme aus, die ihre Erfahrungen mit der Stadt repräsentieren. Die Filme handeln nicht notwenigerweise von Berlin, sondern erfassen etwas Wesentliches oder einen wesentliche Gedanken, der die Migrationserfahrung geprägt hat. Nach jedem Film findet eine Diskussion statt, in der sich die Sprecher*innen innerhalb der Stadt verorten und über die Schnittstellen verschiedener Communities sprechen. Die Wahl der Gäste setzt sich aus einer Vielfalt disziplinärer und persönlicher Hintergründe und einer Mischung aus Neuankommenden und alteingessenen Berliner*innen zusammen. Jedes Screening bringt ein neues Ensemble von Zuschauer*innen zusammen und wir hoffen, dass sich im Verlauf der Serie wiederkehrende Teilnehmer*innen finden, die unbekannte Realitäten und Perspektive entdecken.